Hexen
Malwine Stauss

25.10.—27.10.2019

Photos: Michael Kohls

„Was machen die Hexen?“ — „Sie malen Unsichtbares“

Das Buch „Hexen“ von Malwine Stauss ist eine spirituelle Reise, sinnlich und (er)leuchtend. Wer nach Fragen statt nach Antworten sucht, ist herzlich eingeladen, in die Welt von Malwine Stauss einzutauchen.
Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt, wobei Erzählungen, Portraits und Abstraktionen ineinander übergehen. Die Bilder erzählen von Überlegungen zu Themen wie Intuition, Magie, Natur und Mensch. Dabei ist der Ausgangspunkt Kunst von Frauen wie Hilma af Klint oder Emma Kunz und die Bewertung dieser Kunst durch ihr Umfeld, sowie die Bedeutung für die Künstlerinnen selbst. Damit einher gehen Untersuchungen über den gesellschaftlichen Umgang mit weiblicher, nicht reproduktiver Arbeit und deren Geschichte, ein Thema, das zwangläufig zu dem Begriff der Hexe führt. Außerdem stellen die Bilder Vermutungen darüber auf, wer und was Hexen heute sind und welche Bedeutung sie haben können.

Für ihre Ausstellung hat Malwine unseren Raum in das Atelier der Hexe verwandelt. Die an die Wand gemalten Bildern entsprechen den Bildern die im Buch im Atelier an der Wand hängen. Dazu zeigte sie einige der Originale.

Neben der Ausstellung hat Malwine noch aus ihrem Buch gelesen und einem Workshop abgahalten mit dem Thema „Wie malt man Unsichtbares“.

„What are the witches doing?“ — „They are painting the invisible“

The book „Hexen“ („Whiches“) by Malwine Stauss is a spiritual journey, sensual and enlightening. Whoever is looking for questions, rather than answers, is invited to dive into Malwine Strauss’ world.
The book consists of six chapters, throughout which narratives, portraits, and abstractions intertwine. The images touch upon deliberations as varied as intuition, magic, nature, and humanity. In doing so, the point of departure are works from female artists, such as Hilma af Klint and Emma Kunz, the reaction to this art when it was created, as well as the significance of these pieces for the artists themselves. This approach goes hand in hand with an exploration of societal perspectives on female, non-reproductive work. Such explorations are closely tied to the notion of witches. Furthermore, the illustrations speculate on who or what might be witches in our modern times, and what their significance might be.

For her exhibition, Malwine transformed our room into the workshop of a witch. The exhibited paintings are the same ones that decorate the witch’s workshop in the book. Malwine also displayed some of her originals.

In addition to the exhibition, Malwine hosted a reading from her book and held a workshop on „How to paint the invisible?“.